Heizen treibt die Preise: Gas wird teurer (Foto: Panthermedia/Fastof)
Der Wintereinbruch im Januar hat sich spürbar auf die Gaspreise ausgewirkt: An einzelnen Handelstagen lagen die Spotpreise signifikant über den Notierungen am Terminmarkt. Obwohl die physische Versorgung mit Gas ausreichend ist, haben die stark reduzierten Speicherstände – derzeit etwa 45 Prozent gegenüber 55 Prozent im Januar 2025 –, die mittlerweile sehr hohe LNG-Abhängigkeit von den USA sowie die extremen Wetterereignisse in Nordamerika die kurzfristigen Preise angebotsseitig getrieben.
Die kurzfristigen Frontmonate bestätigen den Trend und größtenteils auch das Preisniveau des Spotmarktes Januar. Der Future für 2027 hingegen zeigte sich mit einer stabilen Seitwärtsbewegung von diesen Entwicklungen unbeeindruckt.