
Seit dem Ausbruch des Konflikts im Nahen Osten – mit dem vorläufigen Höhepunkt, der Erklärung Irans am 2. März, man habe die Kontrolle über die Straße von Hormus übernommen – erlebt die globale Energie- und Petrochemiebranche beispiellose Verwerfungen. China als größter Petrochemiemarkt und im Energie- und Chemikalienhandel wichtigster Partner der Ölproduzenten im Nahen Osten befindet sich im Ausnahmezustand.
Der sprunghafte Anstieg der Rohölpreise entlang der gesamten chinesischen petrochemischen Wertschöpfungskette löste eine Welle weiterer Preisanhebungen im Downstream aus. Damit gerieten Lageraufbau und Beschaffung aus dem Takt.