In der Nähe von Basel: die Zentrale des Schweizer Spezialchemiekonzerns (Foto: Clariant)
Das Additivgeschäft des Spezialchemiekonzerns Clariant (Muttenz / Schweiz) hat sich im zweiten Quartal 2026 erholt. Seit dem Beginn des Nahost-Konflikts profitierte das Segment von höheren Verkaufspreisen sowie gestiegenen Absatzmengen, insbesondere bei Flammschutzmitteln. Der Umsatz von „Absorbents & Additives“ stieg gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert – trotz widriger Währungseffekte – um 3,4 Prozent auf 261 Mio CHF (228 Mio EUR), und das Ebitda vor Sondereffekten legte um 1,4 Prozent zu auf 51,2 Mio CHF.
Dies reichte jedoch nicht aus, um die Einbußen des schwachen ersten Quartals auszugleichen. Für das erste Halbjahr ergab sich somit ein Umsatzrückgang von 2,9 Prozent auf 490 Mio CHF, während das Ebitda vor Sondereffekten um 3,7 Prozent auf 93,8 Mio CHF nachgab.