Quo vadis, Covestro? Mitarbeiter vor Reaktor in Dormagen (Foto: Covestro)
Schwierige Zeiten: Der Kunststoffkonzern Covestro (Leverkusen) hat den Nettoverlust im vergangenen Jahr 2025 mehr als verdoppelt. Der Fehlbetrag stieg auf 644 Mio EUR, nach 266 Mio EUR ein Jahr zuvor. „Vor dem Hintergrund von Handelskonflikten und Protektionismus in bislang nicht gekannten Dimensionen war unser Geschäft 2025 von starkem Wettbewerbs- und Preisdruck geprägt“, sagte Konzernchef Dr. Markus Steilemann: „Belastend wirkte sich insbesondere die anhaltend schwache Nachfrage aus.“
Weiteren Druck auf das Ergebnis brachten negative Währungseinflüsse und Sondereffekte. Der Umsatz sank um 8,7 Prozent auf 12,9 Mrd EUR, und das Ebita sackte um 31 Prozent ab auf 740 Mio EUR.