Energiemarkt: Preisdeckel und neue EU-Sanktionen gegen russische Öl-Importe in Kraft

15.12.2022

Russische Öl-Importe: Zumindest auf dem Seeweg dürfen sie nun nicht mehr in die EU (Foto: Fotolia)Russische Öl-Importe: Zumindest auf dem Seeweg dürfen sie nun nicht mehr in die EU (Foto: Fotolia)

Die Europäische Union hat weitere Sanktionen gegen Russland verhängt. Das EU-Embargo gegen russisches Erdöl trat am 5. Dezember in Kraft. Damit darf bis auf wenige Ausnahmen kein Öl mehr auf dem Seeweg in die EU eingeführt werden. Darüber hinaus hat sich die EU zusammen mit den G7-Staaten auf eine flexible Ölpreisobergrenze (aktuell 60 USD/Barrel) geeinigt, um die weltweiten Energiepreise zu stabilisieren.

Russland ist nach den USA und Saudi-Arabien der drittgrößte Erdölproduzent der Welt. 2021 ging etwa die Hälfte der Ausfuhren des Landes nach Europa. Nach Angaben der International Energy Agency (IEA, Paris / Frankreich) lagen die gesamten Rohölexporte Moskaus im Oktober 2022 bei 7,7 Mio Barrel pro Tag (bpd) – nur 400.000 bpd weniger als vor Moskaus Angriffskrieg auf die Ukraine. Die russischen Ausfuhren in die EU gingen im Oktober um 1,5 Mio bpd auf 3,95 Mio bpd zurück. Der größte Teil davon ist nach China und Indien umgeleitet worden. Uneinig sind sich Ökonomen, wie sich Preisdeckel und Embargo auf die Ölpreise auswirken werden.

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