EVA: Celanese mit Anlagenausfall bei Vorprodukt VAM

10.04.2024

Schmelzklebstoffe sind neben Kabelummantelungen und Schläuchen ein wesentliches Einsatzgebiet für EVA (Foto: Repsol)Schmelzklebstoffe sind neben Kabelummantelungen und Schläuchen ein wesentliches Einsatzgebiet für EVA (Foto: Repsol)

Bereits am 29. März 2024 ist die große Anlage für Vinylacetat (VAM) von Celanese (Irving, Texas / USA) im chinesischen Nanjing ausgefallen, wie KI wegen der Feiertage zum dortigen Todesfest etwas verspätet verifizieren konnte. Das VAM-Folgeprodukt Ethylen-Vinylacetat (EVA) ist in Europa noch immer tendenziell unterversorgt, die Situation fragil. Im Februar und März wirkten die höheren Preise der Vorprodukte bereits preistreibend. Sollte es jetzt zusätzlich zu einer Knappheit in dem stark auf Importe angewiesenen europäischen Markt kommen, könnte sich EVA in den kommenden Wochen erneut verteuern.

Nach übereinstimmenden Informationen lokaler Medien und Marktbeobachtern wurde die Nanjinger Produktion wegen bislang nicht näher bestimmbarer technischer Probleme abgeschaltet. Nach letzten Informationen ist gegen Ende April mit einem Wiederanfahren der VAM-Anlage zu rechnen. Ursprünglich hatte Celanese eine Wartung für den Zeitraum 7. bis 22. April anberaumt, die nun möglicherweise in den Ausfall integriert wird. 

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