Feilt weiter an der Wettbewerbsfähigkeit seines Unternehmens: Vorstandschef Christian Kullmann (Foto: Evonik)
Wie zahlreiche andere Kunststofferzeuger hat auch Evonik (Essen) im zweiten Quartal 2026 von den Marktverwerfungen profitiert, die aus dem Nahost-Konflikt resultierten. Erhöhte Absatzmengen und Verkaufspreise trieben den Umsatz gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert um 11 Prozent auf 3,89 Mrd EUR nach oben, wie der Spezialchemiekonzern mitteilt. Das bereinigte Ebitda kletterte um 24 Prozent auf 630 Mio EUR.
Angesichts der guten Geschäftsentwicklung freute sich Vorstandschef Christian Kullmann „über einen warmen Sommerregen“, wusste aber auch die aktuelle Lage einzuordnen: „An den fundamentalen Problemen unserer Branche ändert das allerdings nichts“, fügt er hinzu. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, plant sein Unternehmen weitere Restrukturierungen.