Der Bedarf an neuen Flugzeugen treibt das Geschäft von FACC mit Composites-Teilen voran (Foto: FACC)
Das Ziel einer Ebit-Marge von 8 Prozent, die der Flugzeugzulieferer und Composites-Spezialist FACC (Ried im Innkreis / Österreich) mittelfristig anstrebt, ist noch nicht erreicht. Das Unternehmen ist aber zumindest auf dem Weg dahin: Für das erste Halbjahr 2026 meldeten die Österreicher eine Marge von 4,8 (Vorjahreszeitraum: 3,8) Prozent. Der Umsatz legte innerhalb der sechs Monate von Januar bis Juni um 8,6 Prozent auf 526,3 Mio EUR zu, das Ebit um 38 Prozent auf 25,3 Mio EUR.
Trotz der weiterhin hohen globalen Unsicherheiten bestätigte CEO Robert Machtlinger die bisherige Prognose nicht nur, sondern hob die Erwartung für den Umsatzzuwachs im Gesamtjahr auf 10 bis 15 Prozent an. Bisher hatte FACC diese Spanne mit 5 bis 15 Prozent beziffert. Damit würde das zur Aviation Industry Corporation of China gehörende Unternehmen erstmals die Milliardenmarke überschreiten. Die Ebit-Marge wird zwischen 5,25 und 6,25 Prozent erwartet – noch im Juni hatte FACC lediglich von einer Verbesserung gesprochen, ohne eine Zahl zu nennen.