Fraunhofer / TU München: Hochleistungspolyamide aus biogenen Reststoffen

04.03.2020

Wissenschaftler der TU München stellen polymerisationsfähiges Monomer aus dem Naturstoff 3-Caren her (Foto: TUM / C. Zollfrank)Wissenschaftler der TU München stellen polymerisationsfähiges Monomer aus dem Naturstoff 3-Caren her (Foto: TUM / C. Zollfrank)

Ein Forschungsteam der Fraunhofer-Gesellschaft für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB (Straubing) und der Technischen Universität München (TUM) hat unter Leitung von Volker Sieber, Professor für Chemie biogener Rohstoffe an der TU München, eine neue Polyamid-Familie entwickelt, die sich aus einem Nebenprodukt der Zelluloseproduktion, dem Terpentinöl, herstellen lässt. Als „echte Alternative zu Erdöl" beurteilen die Wissenschaftler das biobasierte Polymer, bei dem der biogene Ausgangsstoff (+)-3-Caren, aus zwei aneinanderhängenden Ringen aufgebaut ist.

Die neuen Polyamide weisen den Partnern zufolge spezielle Eigenschaften auf, die sie für viele Anwendungen attraktiv machten. Sie werden beispielsweise erst bei höheren Temperaturen weich als die konkurrierenden Erdölprodukte. Zudem lassen sich die neuen Verbindungen sowohl transparent als auch teilkristallin herstellen, was bei gleichem Ausgangsstoff die späteren Einsatzmöglichkeiten vergrößere. Am Fraunhofer-IGB arbeiten die Chemiker nun daran, (+)-3-Caran-basiertes PA als Alternative für erdölbasierte Hochleistungspolyamide am Markt zu etablieren.

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