Schwungvoll: Der Spezialverpackungshersteller hat die Finanzaufsicht zu Besuch (Foto: Gerresheimer)
Der Spezialverpackungshersteller Gerresheimer (Düsseldorf) kommt nicht zur Ruhe: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) will ihre im vergangenen September eingeleitete Prüfung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2023/24 auf den Halbjahresfinanzbericht bis Ende Mai 2025 ausweiten.
Es bestünden laut Bafin „konkrete Anhaltspunkte“ für fehlerhafte Buchungen, teilte der börsennotierte Konzern in einer Ad-hoc-Meldung mit. Die Anleger reagierten auf die neuerliche Hiobsbotschaft deutlich: Die Aktie von Gerresheimer verlor erneut massiv an Wert und näherte sich dem Rekordtief des Jahres 2009.