Einwegbecher: Mehrere deutsche Städte erheben darauf eine Verpackungssteuer (Foto: Pexels/Julia Filirovska)
Kommunale Verpackungssteuern verursachen nach einer aktuellen Studie hohe Kosten, erzielen jedoch nur eine begrenzte ökologische Wirkung. Zu diesem Ergebnis kommen die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM, Mainz) und das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu, Heidelberg).
Tübingen hatte 2022 als erste Stadt in Deutschland eine Verpackungssteuer eingeführt; Konstanz und Freiburg folgten. Besteuert werden Einwegbecher sowie Einwegverpackungen und -geschirr mit jeweils 50 Cent sowie Einwegbesteck mit 20 Cent; die Gesamthöhe ist auf 1,50 EUR je Mahlzeit begrenzt.