Trügerische Idylle: Das Inovyn-Werk in Martorell könnte vor dem Verkauf stehen (Foto: Inovyn)
Wie die britische Tageszeitung „Guardian“ sowie die „Financial Times“ unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Quellen berichten, befindet sich der Petrochemie-Konzern Ineos (London / Großbritannien) in frühen Gesprächen über einen möglichen Verkauf von Teilen seiner Tochtergesellschaft, des PVC-Erzeugers Inovyn. Als Grund wird die zunehmende Verschuldung des Konzerns genannt.
Ein Ineos-Sprecher betonte, man habe „keine größeren Umstrukturierungspläne, die die Kerngeschäftstätigkeit beeinträchtigten“. Das scheint zu bedeuten, dass die nach Umsatz gut 3,1 Mrd EUR schwere Inovyn zu diesen Kernaktivitäten gehört.