In München im mondänen Stadtteil Bogenhausen: der Sitz des Ifo-Instituts (Foto: Ifo-Institut)
Nach dem Einbruch im März und April hat sich die Stimmung der Unternehmen in Deutschland leicht erholt. Der Geschäftsklimaindex des Ifo-Instituts (München) stieg im Mai auf 84,9 Punkte, nach 84,5 Zählern im April. Die Betriebe waren etwas zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch der Blick auf die kommenden Monate fiel weniger pessimistisch aus. „Die deutsche Wirtschaft stabilisiert sich vorerst, die Lage bleibt aber fragil“, urteilt Ifo-Präsident Prof. Dr. Clemens Fuest.
Bei den Wirtschaftsbereichen tendierte lediglich im Bauhauptgewerbe die Laune weiter nach unten, was maßgeblich auf die schlechtere Bewertung der Geschäftslage zurückzuführen war. Beim verarbeitenden Gewerbe gab es hingegen positivere Urteile zur aktuellen Lage, wohingegen sich die Erwartungen weiter eintrübten. In der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren, einem Subsektor des verarbeitenden Gewerbes, verbesserten sich sowohl die aktuelle Lagebeurteilung als auch die Erwartungen. In der Summe dessen ging das Stimmungsbarometer dort insgesamt nach oben.