Überhitzt: Die Strompreise sind im Juni massiv gestiegen (Foto: Pexels/Pixabay)
Der Strommarkt im Juni zeichnete sich durch Irrationalitäten und extreme Bewegungen im Spotmarkt sowie durch angespannte Seitwärtsbewegungen im Futuremarkt aus: Der Monat startete auf dem Niveau des Vormonatsdurchschnitts, sank rapide im zweiten Drittel und überhitzte im letzten Drittel.
Eine wesentliche Ursache für die Volatilitäten im Juni war die stark reduzierte Leistung der französischen Kernkraftwerke. Gleichzeitig ließ die extreme Hitze den Strombedarf für Klimaanlagen massiv steigen. Die PV-Anlagen gaben maximale Leistungen ins Netz ab. Aber auch die verbraucherseitige Nachfrage war enorm.