
Die deutsche Kunststoffindustrie hat das erste Halbjahr 2026 besser überstanden, als es die allgemeine Krisenstimmung vermuten ließe. Von einer echten Erholung kann aber keine Rede sein. Während vier von zehn Unternehmen über bessere Geschäfte als im zweiten Halbjahr 2025 berichten, rechnet für die kommenden Monate nur noch gut jedes fünfte mit einer weiteren Verbesserung.
Zugleich nehmen Investitionskürzungen und Personalabbau zu. Die Unternehmen kämpfen vor allem mit hohen Materialkosten, unzureichenden Verkaufspreisen und schwachen Absatzmengen. Das sind die zentralen Ergebnisse des 51. KI Dialogs von Kunststoff Information.