(Collage: KI)
In wenigen Tagen ist es soweit: Am 26. September 2021 findet die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag statt. Zwei kleine Kreuzchen – die auch über Wohl oder Wehe der deutschen Kunststoffindustrie entscheiden können. Welches sind aktuell die größten Herausforderungen für die verarbeitende Industrie? Wie funktioniert eine umweltschonende Kreislaufwirtschaft für Kunststoffprodukte? Und wo kann der Rezyklateinsatz noch weiter gesteigert werden? Fast alle Parteien sprechen sich für mehr Kreislaufwirtschaft, Recycling und Ökodesign aus. Danach wird es mit den Gemeinsamkeiten schwieriger.
Die FDP will Rohstoff "Made in Germany", aber keine Rezyklatquoten, die SPD finanzielle Anreize gegen die Wegwerfgesellschaft, die CDU die Kunststoffrohstoffe aus Recyclingaktivitäten im Land gewinnen. Für eine transparente und nicht schöngerechnete Stoffstromanalyse sprechen sich die Grünen aus, die Linke mehr öffentliche Mittel für nachhaltig geführte Unternehmen und Mehrwegsysteme ausgeben. Sehr allgemein hält sich hingegen die AfD, die vor allem Regulierungen zurückfahren will. Konkret: Den Ausstieg aus der Kohle- und Kernenergie stoppen und ansonsten zur einem technologieoffenen Ansatz finden.