
Der Anstieg des Ethylenkontrakts hätte im März rein rechnerisch lediglich einen kleineren PVC-Aufschlag gerechtfertigt. Doch die Realität am Markt sah deutlich anders aus. Der Iran-Krieg trieb die Kosten für Energie und Logistik spürbar nach oben und setzte die Lieferketten zusätzlich unter Druck. Entsprechend starteten die Erzeuger in die Verhandlungen.
Mit Blick auf April zeichnet sich die nächste Eskalationsstufe ab. Der Anstieg des Ethylenkontrakts und das weiterhin reduzierte Angebot machen zusätzliche Aufschläge wahrscheinlich. Dennoch dürfte die Nachfrage nicht uneingeschränkt folgen.