Kunststoffbranche Deutschland: Sorgen um Rohstoffe und Frachtraten belasten

25.06.2021

Wo die Macher der Mittelstandsstudie sitzen: der DZ-Bank-Turm in Frankfurt (Foto: DZ Bank)Wo die Macher der Mittelstandsstudie sitzen: der DZ-Bank-Turm in Frankfurt (Foto: DZ Bank)

Die deutsche Chemie- und Kunststoffbranche könnte nach der Pandemie zum Jobmotor für die deutsche Wirtschaft werden. Zu diesem Ergebnis kommt die jetzt vorgestellte Studie „Mittelstand im Mittelpunkt“ der DZ Bank (Frankfurt am Main). Nach Aussage der Genossenschaftsbanker bewerten derzeit 85 Prozent der Unternehmen aus der Chemie- und Kunststoffbranche ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder sehr gut. Zur positiven Grundstimmung passt die Aussage von mehr als einem Drittel der befragten Kunststoff- und Chemieunternehmen (33,3 Prozent), dass man in den kommenden sechs Monaten Personal einstellen wolle. Das ist, über alle Branchen gesehen, der zweithöchste Wert (hinter der Elektroindustrie mit 44 Prozent).

Doch zugleich blicken die Chemie- und Kunststoffunternehmen nur verhalten optimistisch in die Zukunft. Denn die Entwicklung der Material- und Rohstoffpreise sowie die Frage der Versorgungssicherheit machen 84 Prozent aller Unternehmen aus diesem Segment massiv Sorgen. Die steigenden Rohstoffkosten seien „derzeit das größte Problemfeld“, heißt es in der Studie – noch vor dem Fachkräftemangel und der Bürokratie.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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