Belässt die Prognose für 2026 unverändert: der Konzern aus Köln (Foto: Lanxess)
Der Spezialchemiekonzern Lanxess (Köln) hat die Prognose für das laufende Jahr bestätigt. Für 2026 rechnet das Unternehmen weiterhin mit einem Ebitda vor Sondereinflüssen zwischen 450 und 550 Mio EUR. Damit würde sich das operative Ergebnis mit einer gewissen Schwankungsbreite um das Vorjahresniveau von 510 Mio EUR herum belaufen.
Unterdessen gab das erste Quartal 2026 keinen Anlass zu der Zuversicht, dass das bereinigte Ebitda des Gesamtjahres den Vorjahreswert übertreffen wird: In den ersten drei Monaten 2026 fiel das Ebitda vor Sondereinflüssen um 29 Prozent auf 94 Mio EUR. Der Umsatz sank um 14 Prozent auf 1,38 Mrd EUR, und unterm Strich weitete sich der Nettoverlust auf -141 Mio EUR aus. Niedrige Rohstoffkosten und der scharfe Wettbewerb aus Asien drückten die Verkaufspreise, zudem belasteten widrige Währungseinflüsse das Ergebnis.