LG Chem: Mindestens 11 Tote und 800 Verletzte in Indien

11.05.2020

Eine aufgeregte Menschenmenge versammelte sich an der Unglücksstelle, bevor die Sicherheitskräfte das Gebiet absperrten und mit der Evakuierung begannen (Foto: Stadtverwaltung Visakhapatnam)Eine aufgeregte Menschenmenge versammelte sich an der Unglücksstelle, bevor die Sicherheitskräfte das Gebiet absperrten und mit der Evakuierung begannen (Foto: Stadtverwaltung Visakhapatnam)

Mindestens 11 Menschen sind in Indien durch den Austritt von Styrolgas aus einer PS-Produktionsanlage von LG Polmyers India (LGPI, Visakhapatnam / Indien) getötet worden. Über 800 Personen wurden in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert, berichten BBC und andere Medien. Die meisten Opfer wurden in der Nacht zum 7. Mai 2020 von dem giftigen Gas im Schlaf überrascht.

Den Medienberichten nach war Styrol aus einem undichten Tank mit einem Fassungsvermögen von 5.000 t entwichen und in ein angrenzendes Wohngebiet geströmt. Laut „The Guardian“ teilte die Muttergesellschaft LG Chem (Seoul / Südkorea) inzwischen mit, dass das Leck in dem Styroltank behoben sei. Die Anlage in Visakhapatnam war im März aufgrund der Coronavirus-Epidemie heruntergefahren worden.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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