Nur scheinbar friedlich: Im Persischen Golf ist Seehandelsschifffahrt derzeit lebensgefährlich (Foto: Pexels/Ojas Narappanawar)
Die militärische Eskalation im Nahen Osten wirbelt die Logistikmärkte durcheinander. Im Persischen Golf sitzen knapp 200 Containerschiffe mit ihrer Ladung fest – seriösen Schätzungen zufolge ist rund eine halbe Million Container betroffen. Nach den jüngsten Drohungen des Iran, jeglichen Transportverkehr durch die Straße von Hormus zu beschießen, wagt es derzeit keine Reederei mehr, Schiffe, Fracht und Besatzungen auf die Route zu schicken.
Auch auf die globalen Frachtraten wird der Iran-Krieg massive Auswirkungen haben. Noch lassen sich die Dimensionen der zu erwartenden Aufschläge nur erahnen. Eine seriöse und tragfähige Einpreisung dieser Aufschläge ist zurzeit noch nicht möglich. Den ausführlichen Logistik-Report inkl. der Frachtraten für die weltweit acht wichtigsten Passagen veröffentlicht Kunststoff Information (KI, Bad Homburg) einmal wöchentlich in einem Online-Report.