Auf und ab in stetem Wechsel: Schleusenverkehr im Panama-Kanal (Foto: Pexels/Michael D'Camphin)
Schon vor zwei, drei Jahren litt der Panama-Kanal wegen des Wetterphänomens „El Niño“ und des Klimawandels für mehrere Monate unter massivem Wassermangel. Die Zahl der Durchfahrten musste drastisch beschränkt werden, der Warenverkehr zwischen Ost und West war merklich beeinträchtigt. Gegen Ende dieses Jahres, so haben Meteorologen in aufwändig simulierten Wetterprognosen ausgerechnet, droht der Kanal wieder auszutrocknen.
Panama versucht gegenzusteuern, indem ein nahegelegener Stausee, aus dem der Kanal sich speist, bis zum Rand gefüllt wird. Ob das Kalkül aufgeht und die Passage offen gehalten werden kann, wird sich zeigen müssen. Spediteure und Abnehmerindustrien, die auf einen ungehinderten Warentransport durch den Panama-Kanal angewiesen sind, sollten die Nachrichten aus Mittelamerika auf alle Fälle hellhörig machen. Den ausführlichen Logistik-Report inkl. der Frachtraten für die weltweit acht wichtigsten Passagen veröffentlicht Kunststoff Information (KI, Bad Homburg) einmal wöchentlich in einem Online-Report.