McKinsey: „Nearshoring“ und Regionalisierung der Zulieferer kaum umgesetzt

14.02.2022

Stillstand: Wenn der Lastwagen steht, entspannt sich die Lieferkette nie (Foto: Pexels/Marcin Jozwiak)Stillstand: Wenn der Lastwagen steht, entspannt sich die Lieferkette nie (Foto: Pexels/Marcin Jozwiak)

Weltweit sind die Lieferketten bis zum Zerreißen angespannt. Das setzt die „Supply Chain Manager“ unter Handlungsdruck. Wie die Unternehmensberatung McKinsey (Düsseldorf) in einer Umfrage herausgefunden hat, hätten zwar neun von zehn Unternehmen während der Corona-Krise in die Stärkung ihrer Lieferketten gegen externe Störungen investiert – etwa, indem sie die Lagerbestände erhöhten. Doch nur wenige ergriffen bislang langfristige Maßnahmen, indem sie etwa Teile der ins ferne Ausland ausgelagerten Produktion wieder nach Europa zurückholten („Nearshoring“) oder ihre Zuliefererbasis konsequent regionalisierten, berichtet Vera Trautwein, McKinsey-Expertin für Supply Chain Management und Mitautorin der Studie.

Für seine Studie befragte McKinsey weltweit mehr als 70 Lieferkettenspezialisten aus Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Schon im ersten Corona-Jahr 2020 hatten die Berater eine solche Umfrage unter Supply Chain Managern durchgeführt. Im Vergleich der Ergebnisse zeigt sich eine deutliche Kluft aus Planung und Umsetzung: Während 40 Prozent der Befragten 2020 im ersten „Supply Chain Pulse“ ein „Nearshoring“ und die Verbreiterung ihres Lieferantenkreises geplant hatten, setzten dies nur 15 Prozent auch in die Tat um.

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