
Zum zweiten Mal nach 2021 plant der größte japanische Chemiekonzern Mitsubishi Chemical Corporation (MCC, Tokio / Japan) die Abspaltung der Petrochemie und möglicherweise einen anschließenden Verkauf des Segments. Der betroffene Bereich – nach aktuellem Stand handelt es sich um die Sparte „Basic Materials & Polymers“ und Teile von „Basic Chemicals/Carbon“ – kommt auf einen Umsatz von geschätzt 840 Mrd JPY (umgerechnet etwa 4,5 Mrd EUR). Die genaue Abgrenzung hat MCC bisher aber nicht bekannt gegeben.
Gleichzeitig räumt das Unternehmen in mehreren Standardproduktlinien auf: Angepasst werden dabei Kapazitäten unter anderem in der Crackerlandschaft – hier plant man eine gemeinsame Olefinversorgung mit Mitsui und Asahi Kasei –, außerdem in der MMA/PMMA-Strecke, bei Epoxidharzen, Agrarfolien und auch bei technischen Thermoplasten.