Soll Teil der Fusionsbestrebungen sein: Raffinerie im spanischen Huelva (Foto: Moeve)
Bis Mitte 2026 wollen sich Moeve (Madrid / Spanien) – die frühere Cepsa – und Galp Energia (Lissabon / Portugal) Zeit nehmen, um eine mögliche Fusion der Downstream-Geschäfte auszuloten. Eine entsprechende, nicht bindende Vereinbarung unterzeichneten beide vor wenigen Tagen. Die mögliche Neuausrichtung zielt vor allem auf langfristige Investitionen in Spanien und Portugal sowie auch auf eine Transformation vom reinen Raffineriegeschäft in einen Multi-Energie-Ansatz.
Die bisher von beiden veröffentlichten Details umfassen die Gründung zweier Bereiche: der zunächst „IndustrialCo“ genannten mit den Raffinerien und der Petrochemie sowie der „RetailCo“ für ein Netz aus insgesamt 3.500 Tankstellen auf der Iberischen Halbinsel. Die Upstream-Aktivitäten werden nicht Teil der Gespräche sein.