Blick vom markanten Wolkenkratzer Torre Moeve – dem früheren Torre Cepsa – in Madrid (Foto: Moeve)
Bis Mitte 2026 wollten sich Moeve (Madrid / Spanien) – die frühere Cepsa – und Galp Energia (Lissabon / Portugal) Zeit nehmen, um eine mögliche Fusion der Downstream-Geschäfte auszuloten. Jetzt ist klar: Aus dem Vorhaben wird nichts. Beide Unternehmen erklärten unisono, man habe die Gespräche beendet, eine Vereinbarung wurde nicht geschlossen. Sowohl Galp-Chefin Paula Amorim als auch Moeve-CEO Maarten Wetselaar zeigten sich enttäuscht: Trotz aller Anstrengungen habe man kein Übereinkommen erzielen können.
Beide wollen den jeweiligen Unternehmensumbau nun allein fortsetzen. Sowohl Galp als auch Moeve verfolgen seit einiger Zeit die Transition von fossilen Brennstoffen hin unter anderem zu grünem Wasserstoff und Biokraftstoffen. Gleichzeitig sind die Unternehmen aber offenbar weiterhin bereit für strategische Partnerschaften.