Sven Arnold (Foto: KI)
Die von BASF (Ludwigshafen) angestrebte Übernahme von Evonik (Essen) steht vor allem vor zwei Hindernissen: Die Koalition aus CDU und Grünen in Nordrhein-Westfalen ist gegen den Kauf, und Evonik selbst strebt eine Übernahme des US-Spezialchemie-Anbieters Ashland (Dublin, Ohio / USA) an – was die BASF-Absichten komplizieren könnte.
Zugleich scheint das nach Medienberichten mittlerweile nachgebesserte – und nach letzten Informationen ebenfalls abgelehnte – Angebot aus Ludwigshafen in Höhe von 24 EUR pro Aktie weder den Evonik-Vorstand noch dessen Aktionäre vom Hocker zu reißen. Insgesamt würde BASF damit mehr als 11 Mrd EUR bieten.
Inzwischen wirbt BASF-Chef Dr. Markus Kamieth recht offensiv – auch per Videobotschaft – für den deutschen Zusammenschluss, mit dem nach seiner Ansicht ein „viel wettbewerbsfähigerer und deutlich widerstandsfähigerer Global Player“ entstünde.