Der Ort des Unglücks: der Produktionsstandort Tiszaujvaros im Nordosten Ungarns (Foto: MOL)
Tödliches Unglück: Beim Wiederanfahren der Anlage „Olefin 1“ beim Petrochemiekonzern MOL (Budapest / Ungarn) im ungarischen Tiszaújváros ist es am heutigen Freitagvormittag zu einer Explosion gekommen. Dabei wurde ein Mitarbeiter getötet, mehrere andere wurden zum Teil schwer verletzt, wie das Unternehmen auf KI-Anfrage mitteilte. Ursache war offenbar ein Defekt in einer Gasleitung.
Das Feuer, das durch die Explosion entstand, konnte schnell gelöscht werden. Nach Aussagen des Bürgermeisters von Tiszaújváros sowie des Katastrophenschutzes bestand für die Bevölkerung des Orts keine Gefahr. Inwieweit die Polymerproduktion in dem MOL-Werk in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist nicht bekannt.