Nur wenig geht noch in Tiszaujvaros: Den Naphtha-Crackern an dem ungarischen Standort fehlen die Rohstoffe (Foto: MOL/TVK)
Was sich in den vergangenen Tagen schon angedeutet hatte, ist nun Realität: Der Öl- und Petrochemiekonzern MOL (Budapest / Ungarn) meldete am 8. April 2026 eine „Kombination aus externen (...) Faktoren außerhalb der eigenen Kontrolle“ beeinträchtige Rohstoffverfügbarkeit und Produktion.
Das gesamte Polyolefin-Portfolio von MOL und auch der Tochtergesellschaft Slovnaft sei betroffen, bestätigte ein Sprecher, alle Anlagen liefen erheblich gedrosselt. Ob zusätzlich Force Majeures auf einzelne Produkte erklärt wurden – worauf die Formulierung hindeutet – ist jedoch nicht klar. Der Sprecher sagte jedoch, dass Mol die Kontraktvereinbarungen möglicherweise nicht einhalten könne.