Auch in der Insolvenz ohne Unterbrechung fortgeführt: die Spritzgießfertigung in Mutlangen (Foto: Mürdter)
Nun ist es offiziell: Rund zwei Jahre nach dem Insolvenzantrag ist der Automobilzulieferer Mürdter Metall- und Kunststoffverarbeitung (Mutlangen) gerettet. Nachdem die Gläubiger dem Sanierungsplan zugestimmt hatten und das Spritzgießunternehmen BWParts (Diedorf) als neuer Gesellschafter eingestiegen war, hob das Amtsgericht Aalen das Insolvenzverfahren zum 1. August 2026 auf. Damit bleiben rund 155 Arbeitsplätze am Standort Mutlangen erhalten.
Mürdter hatte im August 2024 Insolvenz angemeldet, nachdem das Unternehmen die Auswirkungen der Automotive-Krise in Verbindung mit den hohen Energie- und Rohstoffkosten nicht mehr ausgleichen konnte. Vor der Insolvenz hatte die Belegschaft in Mutlangen Medienberichten zufolge noch etwa 250 Arbeitnehmer umfasst.