Kaufobjekt: Der ungarische Öl- und Chemiekonzern MOL will die serbische NIS kaufen – und damit auch die Raffinerie in Pancevo (Foto: NIS)
Der ungarische Öl- und Petrochemiekonzern MOL (Budapest / Ungarn) will die Mehrheit an dem von Russland kontrollierten Erdöl-Konzern NIS (Novi Sad / Serbien) kaufen. Dies teilten die an der Transaktion beteiligten Unternehmen mit. Bislang gehören 56,15 Prozent von NIS dem russischen Energieriesen Gazprom. Der serbische Staat besitzt 29,87 Prozent der Anteile, zudem gibt es Minderheitsaktionäre.
Dem Vernehmen nach hat die US-Regierung darauf gedrungen, dass sich Moskau aus seiner Beteiligung zurückzieht. Zum Kaufpreis gibt es keine offiziellen Angaben. Vor wenigen Tagen sei eine verbindliche Vorvereinbarung unterzeichnet worden, heißt es.