Österreich: Kunststoffrecycling hat Nachholbedarf

08.02.2022

Ursula Swoboda, Commercial Director GfK Austria und Harald Hauke, ARA Vorstand, fordern von den Unternehmen mehr Kreislaufwirtschaft (Foto: Altstoff Recycling Austria/Schedl)Ursula Swoboda, Commercial Director GfK Austria und Harald Hauke, ARA Vorstand, fordern von den Unternehmen mehr Kreislaufwirtschaft (Foto: Altstoff Recycling Austria/Schedl)

In Österreich wurden im vergangenen Jahr 1.082.300 t Verpackungsabfälle und Altpapier getrennt gesammelt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein marginaler Rückgang von 0,2 Prozent. Das geht aus der aktuellen Bilanz der Altstoff Recycling Austria (ARA, Wien / Österreich) hervor. Der Bereich der Leichtverpackungen (LVP), der vorwiegend Kunststoffverpackungen beinhaltet, blieb mit 180.700 t nahezu konstant (+0,1 Prozent). Um die EU-Vorgaben zu erfüllen, müsse das Recycling von Kunststoff bis 2025 von aktuell 75.000 t auf rund 150.000 t verdoppelt werden.

Seit 2022 gelten in Österreich strengere Regularien: bestimmte Einweg-Kunststoffprodukte sind verboten, zudem gilt im Einzelhandel eine Auszeichnungspflicht für Einweg und Mehrweg. Um Mehrwegsysteme für Getränkeverpackungen zu fördern, gilt von 2024 an für Einzelhändler eine Abgabenquote über alle Getränkekategorien von 25 Prozent für Mehrwegverpackungen.

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