Omniplast: Insolventer Kunststoffrohrhersteller vor dem Aus

06.04.2020

Kanalrohre der Reihe Primus HL (Foto: Omniplast)Kanalrohre der Reihe Primus HL (Foto: Omniplast)

Bei der insolventen Omniplast (Ehringshausen) gehen die Lichter aus. Weil sich für den Hersteller von PVC-Rohrsystemen kein Investor fand, wird der Geschäftsbetrieb nun eingestellt. Bei den hohen operativen Verlusten sei eine weitere Fortführung im Insolvenzverfahren nicht möglich, teilt der Insolvenzverwalter Dr. Michael Lojowsky von dem Marburger Büro der Kanzlei Schultze & Braun (Achern) mit.

Omniplast Deutschland hatte am 20. Januar 2020  beim Amtsgericht Wetzlar die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt. Später zog das Unternehmen den Antrag angesichts der nicht mehr bestehenden Fortführungsmöglichkeit inzwischen zurück, am 30. März wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Für die 112 Mitarbeiter wurde ein Sozialplan und Interessensausgleich verhandelt. 95 Arbeitnehmer wechseln in eine dreimonatige Transfergesellschaft.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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