Werksneubau im marokkanischen Kenitra (Foto: OPmobility)
Im dritten Quartal 2026 hat der Automobilzulieferer OPmobility (OPM, Levallois / Frankreich) gegenüber dem Vorjahreszeitraum zwar einen leichten Umsatzzuwachs (konsolidiert) von 3,2 Prozent auf 2,44 Mrd EUR verzeichnet. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2026 gaben die Erlöse jedoch um 9 Prozent nach – das dritte Quartal war jeweils das schwächste der vergangenen Jahre.
Vor wenigen Tagen hatte das Unternehmen angesichts „unerwartet deutlich sinkender Kundenabrufe“ die Prognose für die operative Marge auf 430 bis 450 Mio EUR zurückgenommen und bestätigte diesen Ausblick nun. Den erwarteten Nettogewinn nannte CEO Felicie Burelle nun jedoch „signifikant“. Die zuletzt schwächeren Zahlen zwangen OPmobility zu Werksschließungen: Im Raum stehen das mögliche Aus für das Werk in Sterbfritz sowie für zwei der insgesamt vier Entwicklungszentren in Frankreich. Alle drei Segmente legten leicht zu, am stärksten jedoch der größte Geschäftsbereich „Exterior & Lighting“ mit einem Plus von knapp 1,1 Mrd EUR. Der Zuwachs stammte vor allem aus den osteuropäischen Märkten, teilweise auch aus dem Nordamerika-Geschäft.