Es geht voran: Arbeiter vor einer Produktionsanlage in Ludwigshafen (Foto: BASF)
Die Geschäfte laufen besser als erwartet. Daher hat BASF (Ludwigshafen) die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2026 erneut angehoben. Der Ludwigshafener Konzern erwartet nun ein Ebitda vor Sondereinflüssen zwischen 7,4 Mrd EUR und 7,8 Mrd EUR statt – wie Mitte Juli anvisiert – einen Wert zwischen 6,9 Mrd EUR und 7,7 Mrd EUR.
Der Grund: Mit der Eskalation des Konflikts im Nahen Osten und den damit verbundenen Störungen der globalen Lieferketten konnte BASF seit dem zweiten Quartal höhere Verkaufspreise durchsetzen und damit die Margen verbessern. Zudem erhöhten sich die Absatzmengen leicht. Diese Dynamik setzte sich im dritten Quartal fort: Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert stieg der Umsatz um 14 Prozent auf 16,36 Mrd EUR, und das Ebitda vor Sondereinflüssen legte um knapp 15 Prozent auf 1,64 Mrd EUR zu.