Die weitere Zukunft ist erst einmal gesichert: das Werk in Bobingen (Foto: Perlon-Gruppe)
Raus aus der Insolvenz: Die Perlon-Gruppe (Munderkingen), die im Juli 2025 Insolvenz beantragt hatte, hat einen Investor gefunden. Den Hersteller von synthetischen Filamenten mit operativen Gesellschaften in Deutschland, Polen und China erwarb zum 3. Juni 2026 das Chemieunternehmen Wuxi Yinda Nylon (Wuxi, Jiangsu / China), wie die Kanzlei SGP Schneider Geiwitz (Ulm) mitteilt, die die Verhandlungen begleitete.
Der Kaufpreis wurde nicht genannt. Fast 450 der insgesamt rund 510 Arbeitsplätze an den drei deutschen Perlon-Standorten in Bobingen, Munderkingen und Wald-Michelbach sollen erhalten bleiben. Weiter bestehen bleibt auch die Marke „Perlon“. „Als neuer Gesellschafter stehen wir für langfristige Kontinuität, eine internationale Ausrichtung und profitables Wachstum“, sagt Lianwei Yin, einer der Geschäftsführer der Wuxi Yinda Nylon. „Wir setzen auf Zukunftsinvestitionen.“