Ist nach einem der Berge ringsum benannt: das Composites-Kompetenzzentrum „Schwarzhorn“ (Foto: Pilatus)
Ein rund 100 Mio CHF (106,5 Mio EUR) teures Composites-Kompetenzzentrum hat der Flugzeugbauer Pilatus (Stans / Schweiz) kürzlich nahe des Hauptwerks im schweizerischen Stans in Betrieb genommen. Dort werden Entwicklung und Fertigung von Bauteilen aus carbon- und glasfaserverstärkten Kunststoffen (CFK, GFK) erstmals an einem Standort zusammengeführt. Perspektivisch will Pilatus in der Produktionsstätte rund 300 Mitarbeiter beschäftigen.
Bislang beschränkte sich der Hersteller von einmotorigen Turboprop- und Trainingsflugzeugen sowie Businessjets auf nicht lasttragende Composites-Sekundärstrukturen wie Abdeckungen und Verschalungen. Beim Geschäftsreiseflugzeug „PC-24“ verwendet das Unternehmen inzwischen auch Composite-Bauteile für tragende Strukturen. Deren Anteil will CEO Markus Bucher künftig ausbauen.