Unter den Erwartungen: Vor allem in der Türkei hat der Schreibwarenhersteller weniger Stifte verkauft (Foto: Edding)
Wegen der schwierigen Wirtschaftslage und unerwartet hoher Restrukturierungskosten senkt der Schreibwarenhersteller Edding (Ahrensburg) die Umsatzerwartungen für das Geschäftsjahr 2026. Anstelle der Anfang des Jahres ausgegebenen Bandbreite von 139 bis 154 Mio EUR rechnet der Vorstand nun mit 138 bis 150 Mio EUR. Das Ebit vor Sondereffekten soll sich unverändert zwischen 1 und 4 Mio EUR bewegen. Für die Restrukturierungsmaßnahmen geht das Familienunternehmen inzwischen von Kosten zwischen 7 und 9 Mio EUR aus – zuvor hatte man diese lediglich auf 2 bis 5 Mio EUR beziffert.
Nach vorläufigen Zahlen erwirtschaftete Edding im ersten Halbjahr 2026 Erlöse von 71,5 Mio EUR, also marginal über dem Wert des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.