Polypropylen: Unipetrol erklärt Force Majeure in Tschechien

21.06.2021

Raffineriestandort in Litvinov (Foto: Unipetrol)Raffineriestandort in Litvinov (Foto: Unipetrol)

Gerade noch schien sich die knappe Verfügbarkeit von Polypropylen etwas zu verbessern, da wird die Erzeugung in Europa von einem neuerlichen Schlag getroffen: Bereits am 28. Mai 2020 fiel Reaktor 1 der PP-Einheit von Unipetrol (Prag / Tschechien) in Litvinov wegen „ernster technischer Probleme“ komplett aus. Das zum polnischen Energie- und Chemiekonzern PKN Orlen (Plock / Polen) gehörende Unternehmen erklärte daraufhin Force Majeure für die Anlage.

Die PP-Anlage, die über zwei Reaktoren verfügt, läuft schon seit einigen Wochen wegen technischer Probleme gedrosselt. Um die Produktion zumindest für bestimmte Qualitäten am Laufen zu halten, sollen – so jedenfalls ist aus dem Markt zu hören – in verschiedenen Teilen der Anlage Reparaturmaßnahmen vorgenommen worden sein. Eine offizielle Stellungnahme dazu war, jedenfalls zunächst, nicht zu erhalten.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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