Schmidt Kunststoffverarbeitung Emsbüren: 3 Fragen an den Chef

20.07.2022

Mut zur Lücke: Carsten Czilwa (Foto: Schmidt Kunststoffverarbeitung Emsbüren)Mut zur Lücke: Carsten Czilwa (Foto: Schmidt Kunststoffverarbeitung Emsbüren)

Wie gehen Kunststoffverarbeiter mit der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Situation um? Wir haben nachgefragt: drei Fragen an den Geschäftsführer Carsten Czilwa, Geschäftsführer bei Schmidt Kunststoffverarbeitung Emsbüren (Emsbüren).

Wie ist Ihr Unternehmen bislang durch die Krise gekommen?

Carsten Czilwa: Jede Krise bringt auch Gewinner hervor. Dazu gehören wir auf jeden Fall. So abgegriffen das klingen mag: Als Unternehmer muss man jede Krise als Chance begreifen und daran zu wachsen versuchen. 2020 war das erfolgreichste Jahr in unserer mehr als 60-jährigen Unternehmensgeschichte. Diesen Trend konnten wir bis heute fortsetzen.

Wie gehen Sie als Unternehmer mit den auf unabsehbare Zeit noch andauernden wirtschaftlichen Unsicherheiten um?

Czilwa: Die Misere, in der wir uns befinden, war sehr wohl vorhersehbar und ist letztlich eine Folge der Banken- und Geldkrise der Jahre 2008/2009. Schon 2017 habe ich zu meiner Bank gesagt: „ Ich werde diese Kredite mit inflationärem Geld zurückzahlen.“ Genau so ist es nun gekommen. Wann also soll ich investieren, wenn nicht jetzt?

Sie wollen Ihren Standort ausbauen und in Ihren Maschinenpark investieren. Wie plant man solche Investitionen in unsicheren Zeiten, und wie sichern Sie Liquidität?

Czilwa: Ich kann nur jedem Unternehmer raten: Mut zur Lücke. In Zeiten wie diesen kann ja nicht viel schiefgehen, weil das Geld ohnehin nichts wert ist. .

Carsten Czilwa (Jahrgang 1981) ist geschäftsführender Gesellschafter der Schmidt Kunststoffverarbeitung Emsbüren. Der gelernte Werkzeugmacher und Verfahrensmechaniker für Kunststoff/Kautschuktechnik übernahm das Unternehmen im Jahr 2017 im Rahmen einer Altersnachfolge.       

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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