Sibur: Corona-Krise und Rubel-Verfall beuteln Petrochemiekonzern

28.05.2020

Die neuen Anlagen von ZabSibNeftekhim in Tobolsk (Foto: Sibur)Die neuen Anlagen von ZabSibNeftekhim in Tobolsk (Foto: Sibur)

Der Petrochemiekonzern Sibur (Moskau / Russland) hat die Inbetriebnahme der Polyethylen-Produktionsanlagen im sibirischen Tobolsk erfolgreich abgeschlossen. Im ersten Quartal 2020 wurden an dem Standort der Tochtereinheit ZapSibNeftekhim mehr als eine Viertel Mio t  PE erzeugt, wie das Unternehmen mitteilt. Ebenfalls fertig gestellt wurde die TPE-Einheit in Voronzeh, die Anlage befindet sich nun in der Testproduktion.

Die Geschäftsergebnisse der ersten drei Monate 2020 wurden hingegen von der Abwertung des Rubel und den weltweiten Auswirkungen der Corona-Krise geprägt. Der Umsatz gab gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert trotz deutlich erhöhter Absatzmengen um 7,8 Prozent nach auf 121 Mrd RUB (1,54 Mrd EUR). Aufgrund der negativen Währungseinflüsse, die die Rückzahlungen der insbesondere für das ZapSib-Investitionsprojekt aufgenommenen USD- und EUR-basierten Anleihen massiv verteuerten, entstand unter dem Strich ein Nettoverlust von 52,3 (Q1 2019: +46) Mrd RUB.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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