Spanien: Verpackungssteuer soll Corona-gebeutelte Kassen füllen

08.06.2020

Teresa Ribera (Foto: Ministerio para la Transición Ecológica y el Reto Demográfico)Teresa Ribera (Foto: Ministerio para la Transición Ecológica y el Reto Demográfico)

Mit der geplanten Steuer auf Einwegverpackungen aus Kunststoff will Spanien mehr als 700 Mio EUR pro Jahr einnehmen. Ein entsprechender Gesetzentwurf über eine Abgabe in Höhe von 0,45 EUR pro kg wurde am vergangenen Dienstag vom spanischen Ministerrat angenommen. „Es handelt sich um eine indirekte Steuer auf die Herstellung, den Import oder den Erwerb von Einweg-Kunststoffverpackungen", sagte die spanische Energie- und Umweltministerin Teresa Ribera. Zusätzlich zu der Steuer wurde die Kreislaufwirtschaftsstrategie „España Circular 2030“ verabschiedet.

Zu den Einweg-Kunststoffprodukten, die von der Steuer betroffen sind, gehören Getränkebecher – einschließlich ihrer Deckel – sowie Lebensmittelverpackungen mit und ohne Deckel. Der Einsatz dieser Produkte soll in Spanien bis 2026 um 50 Prozent und bis 2030 um 70 Prozent reduziert werden.

    © KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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