Erhält bald Verstärkung: die PEEK-Basispolymererzeugung im indischen Panoli (Foto: Syensqo)
Am westindischen Standort Panoli plant Syensqo (Brüssel / Belgien) den weiteren Ausbau der dort bestehenden Compoundierung von Hochleistungskunststoffen. Der Konzern will bis zum ersten Quartal 2028 eine zusätzliche Linie installieren, die nicht nur die Kapazität für das Compounding verdoppeln, sondern auch die dort erzeugten PEEK und PPS sowie PPA und PARA als Basispolymere verarbeiten können soll.
Ziel des erhöhten Ausstoßes ist der indische Automobilbau, den die Belgier als einen der „am schnellsten wachsenden Auto-Absatzmärkte weltweit“ bezeichnen. Einiges spricht dafür, dass Syensqo bisher einen größeren Teil der Produktion als Basispolymere verkauft hat und nun die Wertschöpfungskette nach vorn verlängert. Damit stünden Basispolymere in geringerem Umfang für den freien Markt zur Verfügung.