
Obwohl die Notierung für das wichtigste Vorprodukt Styrol im August um 149 EUR/t angestiegen war, blieben die Harze preislich stabil. Die schwache Nachfrage sorgte stattdessen sogar vereinzelt für leicht rückläufige Preise – die aber nicht den Gesamtmarkt widerspiegelten. Je nachdem, wie sich die Nachfrage während der kommenden Wochen entwickeln wird, sieht das KI-Panel leichte Auf- oder Abschläge. Da der Styrol-Kontrakt für September wieder um 140 EUR/t nachgab, werden Aufschläge aber kaum durchsetzbar sein. Einige Verarbeiter benötigen etwas mehr Material, ohne allerdings die Gesamtnachfrage tatsächlich anzuheben.
Die Notierungen der Glasfasern dürften bis zum vierten Quartal stabil bleiben. Die Frachtraten aus Asien nach Europa gaben preislich deutlich nach. Damit fehlt den Erzeugern bei schwacher Nachfrage der Hebel für Preiserhöhungen.