Wurde mit der Fertigung von Windkraft-Rotorblättern groß – und stürzte nun kräftig ab: TPI Composites (Foto: TPI Composites)
Stark geschrumpft ist TPI Composites (Scottsdale, Arizona / USA) aus der Restrukturierung hervorgegangen. Der einst größte unabhängige Hersteller von Rotorblättern für Windkraftanlagen verfügt nach dem Verkauf diverser Werke in Asien und Europa nur noch über drei Fertigungen in den USA und Mexiko – und knapp die Hälfte der vorangegangenen 36 Produktionslinien.
Das seit 2020 defizitär arbeitende Unternehmen verzeichnete 2025 mit -340 Mio USD (-294 Mio EUR) den bisher höchsten Verlust. Danach folgte die Restrukturierung unter Gläubigerschutz, nach der TPI nicht nur mit Energy Capital Partners (Summit, New Jersey / USA) einen neuen Eigner hat, sondern auch schuldenfrei ist. Künftig fertigt TPI mit den Werken in Iowa (USA) und Juárez (Mexiko) praktisch ausschließlich für GE Vernova, die 2024 von General Electric abgespaltene Energietechnik-Sparte.