Wenn Enten leicht belämmert gucken: Einwegbecher fallen unter die kommunalen Verpackungssteuern (Foto: Pexels/Natalja Markina)
Die Initiative Verpackungswende (Hamburg) hält eine Branchenstudie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM, Mainz) und des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu, Heidelberg) zur Wirkung von kommunalen Verpackungssteuern für wenig aussagekräftig. Die Anfang August vorgestellte Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass diese Steuern hohe Kosten verursachten, aber kaum ökologische Vorteile brächten.
Der sogenannte Faktencheck der Initiative Verpackungswende, der unter anderem die Deutsche Umwelthilfe (DUH, Berlin), Greenpeace (Hamburg) und der WWF Deutschland (Berlin) angehören, kritisiert: Zentrale Annahmen der Studie seien aufgrund der intransparenten Datengrundlage nicht ausreichend nachvollziehbar. Zudem würden die kommunalen Wirkungen durch den Vergleich mit nationalen Abfallmengen und CO2-Emissionen kleingerechnet.