Bei der Eröffnung: Traceless-Gründerin Anne Lamp, Katharina Fegebank (Umweltsenatorin Hamburg) und Bundesumweltminister Carsten Schneider (v.li.; Foto: Traceless/Jonas Walter)
In Hamburg hat Traceless Materials (Hamburg) Mitte Mai 2026 seine erste Großproduktionsanlage eingeweiht. Im Stadtteil Harburg verarbeitet Traceless pflanzliche Reststoffe aus der Agrarindustrie zu dem gleichnamigen Material („Traceless“), das als Alternative zu fossilbasierten Kunststoffen eingesetzt werden kann.
Das patentierte Verfahren extrahiert Naturpolymere wie Cellulose, Lignin, Stärke oder Proteine aus der landwirtschaftlichen Produktion und verarbeitet sie zu Granulat. Durch die gezielte Anordnung der Molekülstrukturen erhält das Material thermoplastische Eigenschaften.