Leitet den US-Konzern: CEO Scott Richardson (Foto: Celanese)
Der Spezialchemiekonzern Celanese (Irving, Texas / USA) will an der Wettbewerbsfähigkeit seiner Polyamid-Aktivitäten im Geschäftsbereich „Engineered Materials“ feilen. Dazu soll das Werk in Sakra in Singapur Ende Juli 2026 schließen. Darüber hinaus plant das Unternehmen, die PA-6.6-Kapazitäten in Nordamerika in einem noch nicht bekannten Umfang zu „optimieren“, was den Konzernangaben nach „voraussichtlich zu einer Reduzierung der Polymerproduktion“ führt.
Celanese kündigte außerdem, recht vage, weitere „Anpassungen“ im Geschäftsfeld „Engineered Materials“ an. Dazu gehören Schritte für den Aufbau von LCP-Aktivitäten in China, Modernisierungsmaßnahmen für Spezialcompounds in Europa, die Einführung neuer Verfahren zur Herstellung medizinischer Compounds in Asien sowie eine Überarbeitung des Produktmixes in Indien.