Umwelt: WHO-Bericht zu Mikroplastik im Trinkwasser

29.08.2019

Schneeproben in der Schweiz zur Untersuchung von Mikroplastik (Foto: (Foto: Jürg Trachsel, WSL-Institut)Schneeproben in der Schweiz zur Untersuchung von Mikroplastik (Foto: (Foto: Jürg Trachsel, WSL-Institut)

Immer mehr Studien zeigen, dass Mikroplastik in der Umwelt weit verbreitet ist und sich überall ansammelt: Im Wasser, auf Ackerböden und jetzt haben Forscher die winzigen Kunststoffteilchen auch in Schnee und Regenwasser nachgewiesen. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung am Alfred-Wegener-Institut (AWI, Bremerhaven) fanden die Plastikpartikel in hohen Konzentrationen in Schneeproben in der Arktis sowie in Bayern und in der Schweiz. US-Forscher wiesen jüngst Mikrofasern und -partikel im Regenwasser der Rocky Mountains im Bundesstaat Colorado nach.

Laut der aktuellen Studie „Microplastics in drinking-water" der Weltgesundheitsorganisation WHO stellt das bisherige Niveau von Mikroplastik im Trinkwasser bislang zwar kein Gesundheitsrisiko dar. Die Vorkommen und etwaige Auswirkungen müssten dennoch viel genauer untersucht werden. Das gelte für die Verbreitung dieser Partikel als auch für die Risiken, teilte die WHO mit.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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