Loben die „wunderbare, saubere Kohle“: EPA-Chef Lee Zeldin und US-Präsident Donald Trump (Foto: The White House)
US-Präsident Donald Trump treibt die von ihm bereits in seiner ersten Amtszeit (2017 bis 2021) avisierte Kehrtwende in der Klimaschutzpolitik voran. Gemeinsam mit dem Chef der Umweltbehörde Lee Zeldin kündigte er an, das sogenannte „Endangerment Finding“ aus dem Jahr 2009 aufzuheben. Damals war die Behörde zu dem Schluss gekommen, dass CO2-Emissionen zur Erderwärmung beitrügen und daher reduziert werden sollten.
Trump bezeichnete das „Endangerment Finding“ als „desaströse“ Regelung aus der Obama-Ära und kritisierte sie – in Verballhornung des Begriffs „Green New Deal“ – als „Green New Scam“ (übersetzt: „Neuer Grüner Schwindel“). Wann er die Regelung und damit auch die Beschränkungen für den Ausstoß von Treibhausgasen de facto außer Kraft setzen wird, ist noch unklar.